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Internationales Rennen in Österreich

Es wird berichtet

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Ranglisten unter www.scwoergl.at

Schweizermeisterschaft, Show-Rennen und EM-Nomination
Bei den Speedskatern war in der letzten Woche einiges los

In Weinfelden zuerst die Schweizermeisterschaft durchgeführt, wo sich vor allem die jungen Speedskater positiv in Szene setzen konnten. Dann durften sich die Skater auf der offenen Radrennbahn in Oerlikon präsentieren, wo die rollenden Sportler von keinem geringeren als Willy Kym als Speaker einem breiten Publikum vorgestellt wurden. Kaum sind die schnellen Schuhe ob dem Schweiss der Anstrengungen trocken gewesen, stand das letzte Qualifikationsrennen zur Europameisterschaft 2010 im österreichischen Wörgl auf dem Programm. Stolz dürfen die Verantwortlichen vom Schweizerischen Rollsportverband in den nächsten Tagen bekannt geben, wer vom 25. Juli 2010 bis 8. August 2010 zur Europameisterschaft nach San Benedetto del Tronto (Italien) reisen darf.

Kühl war es an der diesjährigen Schweizermeisterschaft der Speedskater und die halboffene Inline-Bahn in Weinfelden vermochte den stürmischen Regen nicht vollständig zurückhalten. Deshalb gab es einige Unterbrüche, von denen sich die hoffnungsvollen Speedskater nicht beirren liessen. Konzentriert gingen vor allem die jungen Elite- und Juniorenfahrer ans Werk. Auch wenn die Teilnehmerfelder etwas kleiner als auch schon ausgefallen sind, war das sportliche Niveau enorm hoch. Als krönender Abschluss der insgesamt 60 Rennen stand ein Punkte-Ausscheidungswettkampf über 10‘000m auf dem Programm, bei dem die Elite und Junioren gleichzeitig an den Start geschickt worden sind. Die Routiniers mussten sich mächtig spurten, um den Anschluss nicht zu verlieren, waren es doch vor allem die jüngeren Teilnehmer, die das Tempo vorgaben. Livio Wenger aus Schenkon wurde als mehrfacher Schweizermeister verdientermassen bei den Elite Herren gekürt. Bereits am darauffolgenden Dienstag stand anlässlich eines internationalen Bahnradrennens auf der offenen Radrennbahn in Oerlikon ein Showrennen auf dem Programm. Die Nationalmannschaften der Elite und Junioren sowie das Nachwuchskader zeigten einem breiten Publikum, wie technisch anspruchsvoll der Inlinesport sein kann. Willy Kym liess es sich als Fernsehlegende nicht nehmen, diesen Auftritt zu kommentieren. Sehr zur Freude der zahlreich aufmarschierten Zuschauer. Wer dieses rollende „Rundendrehen“ unter dem sportkundigen und begeisterten Publikum mitverfolgte, der durfte viele nostalgische Wortfetzen über die Zürimetzgete und das Sechstagerennen mitverfolgen. Ein lohnenswerter Ausflug, der Gänsehaut verursachte und einem sogleich vom Alltagstress loszureissen vermochte. Als Nächstes Stand am Wochenende vom 4. bis 6. Juni 2010 ein internationales Inline-Rennen in Wörgl (Österreich) an. 430 ambitionierte Skater aus 14 Ländern massen sich auf der 250m-Bahn und für viele Startende war dies die letzte Gelegenheit, sich ein Ticket für die kommende EM 2010 zu ergattern. Spannend waren die Begegnungen allemal, konnten doch einige letztjährige EM- und WM-Titelträger in den Starterfeldern ausgemacht werden. Die Schweizer sind in Topform, was auch in spektakulären Szenen auszumachen war. So sprang Janick Schalch aus Buttikon mit einem Sprung von gut fünf Metern über drei vor ihm Gestürzte hinweg, was das Publikum in der Arena aufschreien liess. Als krönender Abschluss die Staffelrennen, die für viel Spektakel sorgten. Das Schweizertrio mit Fabian Gyr aus Zuchwil, Livio Wenger aus Schenkon und Yannick Friedli aus Derendingen zeigten als Junioren im Vergleich zu den Gegnern aus der Elitekategorie, dass sie "parat" sind. Auch wenn die Gegner nicht immer regelkonform vorgegangen sind, resultierte schlussendlich ein sehenswerter 2. Rang gegen die hochfavorisierten Italiener, welche mit der Herrenmannschaft angetreten sind. Ebenfalls auf dem zweiten Schlussrang in der Gesamtwertung der Junioren landete Livio Wenger. Der KV-Lehrling pulverisierte u.a. gar den Stadionrekord über 300m und gilt daher als Garant, den Medaillenspiegel an der Europameisterschaft in die Höhe schnellen zu lassen. In seiner momentanen Verfassung scheint er praktisch keine Gegner in seiner Alterskategorie zu haben. Es scheint sich zu bewahrheiten, dass die Nachwuchsarbeit mehr und mehr zu Erfolgen führt, was sich in sehr guten Resultaten niederschlägt.

(Bericht und Fotos von Stefan Gyr aus Zuchwil)

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