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Schweiz wurde Favoritenrolle gerecht
EM 2010 der Masters in Ostseebad Damp
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Medienbericht von EM-Teilnahme der Masters über Susanne Zellweger (klick hier [547 KB]
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Medienbericht über Schweizer Master-Team an der EM 2010 (klick hier [116 KB]
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Die Europameisterschaften 2010 der Masters standen an. Für Käthy Eisenhut, Susanne Zellweger, Paul Graber, Sandra Lustenberger, Andreas Dombrowski, Sergio Bonagura und Urs Meyer ging die Reise für einige Tage erst nach Hamburg mit dem Flugzeug und dann weiter nach Ostseebad Damp im hohen Norden Deutschlands. Das Ferienhaus glich eher einem Vogelhäuschen, aber es war sehr heimelig. Der Norden zeigte sich von der kühlen Seite und auch von ein paar Regentropfen blieb die Schweizer Truppe nicht verschont. Am Sonntag versprach der Wetterbericht trockene Witterung jedoch noch reichlich kühl mit 14 Grad und heftige Windböen mit 30 km/h. Am Start und bereits davor stieg die Nervosität ins fast Unermessliche. Also wir waren bereit, alles zu geben! In der Startaufstellung hatte die AK 30 Damen den fünften Startblock als erste Frauengruppe. Viele von den Starterinnen waren neu in dieser Kategorie und somit war es schwer, deren Leistungen einzuschätzen. Aber auf den folgenden 40 Kilometern hatten wir genug Gelegenheiten, unsere Konkurrentinnen zu analysieren. Nach einem Blitzstart von Käthy lief es anfänglich eher gemütlich an. Die Stecke war ein 10 km Rundkurs mit guten Asphalt und stellenweise heftigem Gegenwind und Wind von allen Seiten. Kaum war die erste Runde in der Endphase, begannen schon heftige Attacken aus dem Dänischen Lager. Wie wir Schweizer eben so sind, mussten wir da auch gleich unsere Gegenattacke starten und uns Respekt verschaffen vor der zahlreichen Konkurrenz. Leider verblieb Käthy bei einer Attacke in der unglücklich eingeklemmten Lage und musste danach eine Aufholjagd über 1.5 km auf sich nehmen. Dies kostete zu viel Kraft und sie konnte den Anschluss bei den nächsten Attacke nicht mehr halten. Im Alleingang und einigen schlappen Männern im Anhang fuhr sie das Rennen zu Ende und belegte dabei den 6. Rang. Susanne attackierte fleissig weiter bis zum Zielsprint. Dort galt es für Sie "Alles oder Nichts"! Mit einem sehr gewagten und frühen Zielsprint wollte Sie die Chance zur Goldmedaille nutzen. Kurz vor dem Ziel flutschte jedoch leider noch ein 3er-Trupp Frauen an ihr vorbei und liess die Gold- und alle weiteren Medaillenhoffnungen platzen. Die gute Laune liess sich auch ohne Medaillengewinne für die Schweiz nicht vertreiben. Somit wurde der Rest des verlängerten Wochenendes noch in vollen Zügen genossen.
Strahlende EM-Teilnehmende
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